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Induktives löten ist eine der Kernkompetenzen der Construtec AG in Cham. In unseren eigenen Werkstätten im Kanton Zug führen wir für unsere Kunden induktive Lötarbeiten im Auftrag aus. Speziell auf die Werkstücke angepasste Induktionsspulen garantieren einen reproduzierbaren Lötvorgang mit kurzen Aufheizzeiten für optimale Ergebnisse.

 

Induktives Löten ermöglicht es, verschiedene Metalle, wie z.B. Messing und Stahl dauerhaft zu verbinden.  Als Zusatzstoff kommt in den meisten Fällen Silberlot zur Anwendung. Durch die erzeugte Wärme verläuft das Lot, dringt in den Spalt ein und verbindet die beiden Materialien dauerhaft.

 

Die Lötstelle wird mit diesem Verfahren sehr sauber. Der Reinigungaufwand nach dem Löten beschränkt sich auf ein minimum. Induktionslöten eignet sich für die Serienproduktion von metallischen Komponenten jeglicher Art.

 

Mehr über den Prozess Induktionslöten erfahren Sie auf unserer Hauptseite

 


Induktionslöten
Induktionslöten in einem Testaufbau

Gewindemuffe weichlöten Oldtimer-Kühler

Für den Einsatz eines elektronischen Temperaturfühlers kann im Kühler von Oldtimern eine Gewindemuffe eingelötet werden. Weil diese Kühler meistens weichgelötet sind, besteht die Gefahr dass sich beim Erwärmen des Kühlers die anderen Lötstellen mit erwärmen und verlaufen. Wenn das passiert, ist der ganze Kühler futsch.

 

Mittels Induktion kann die Löttemperatur sehr genau kontrolliert werden. Die Erwärmung beschränkt sich nur auf einen kleinen Teil des Kühlers.


induktives hartlöten von Spannzangen

Auflöten von Scheiben auf Spannzangen. Durch die induktive Erwärmung der beiden Komponenten und die schnelle Aufheizzeit wird die Spannzange nur örtlich erhitzt. Dadurch erfährt der Werkstoff keine Gefügeveränderung. Durch die Verwendung eines speziellen Flussmittels kann auch die Verfärbung der Zange auf ein Minimum reduziert werden.

 

Der rote Punkt wird durch die Wärmemessung des Pyrometers erzeugt.


Messing hartlöten mit Induktion

Hartlöten mittels Induktion

Gewinde mit 90 mm Durchmesser in ein konischen Zylinder aus Messing einlöten.

 

Bei dieser Aufgabenstellung kommt nur eine Verbindung mittels induktivem hartlöten in Frage. Die Wandstärke des Zylinders beträgt nur 3 mm. Das Gewinde hat jedoch einen auf dem Foto nicht sichtbaren 20 mm dicken Flansch. Dieser gibt der Konstruktion die nötige Festigkeit. Mit der speziell für diese Anwendung hergestellten Induktionsspule kann das Gewinde auf die nötige Temperatur gebracht werden. Die Wärme kommt vom Zentrum aus und erwärmt den Flansch und den Zylinder. Unter Zugabe von Silberlot wird die Konstruktion nun daruerhaft verbunden.